Im Winter 2010 / 2011, als wir bereits dutzende Male im Schnee steckengeblieben waren (hier muss man anmerken, dass im Großraum Köln-Bonn-Kerpen auf Hauptstrassen sehr spärlich und auf Nebenstraßen überhaupt nicht geräumt wird, hinzukommt, dass nahezu alle Hausbesitzer / Mieter den Schnee von ihrem Bürgersteig in die Straßenmitte schaufeln) setzte mein tiefer gelegter Renault Laguna mittig auf, die Original Motorverkleidung (jetzt aus 3mm Riffelblech) aus Kunststoff (Renault Preis 400,-- Euro) verabschiedete sich nach einer Woche, mein Allrad getriebener Lancia Delta Integrale mühte sich trotz 240 PS aber in Ermangelung an Bodenfreiheit mehr schlecht als recht.

 

So entstand die Idee einen klassischen Allradler zu kaufen. Zur Wahl standen Land Rover 90 (wer hat schon Zoll Werkzeug), Jeep Wrangler (wer will schon 15 l plus x verbrauchen), Mercedes G (selbst 5 Jahre alte nicht günstig), Mitsubishi L300 (woher einen guten bekommen), Unimog (wo soll man ihn in Köln parken), Fiat Panda (zu klein).

So fiel die Wahl auf Lada NIVA, da das Serienauto sehr spartanisch ausgestattet war, entschloss ich mich zum Umbau. Ich bin sehr zufrieden und fahre täglich meine Freizeitfahrten mit dem Niva. Sogar Strecken bis 350 km an die belgische Küste machten Spaß.

Nachdem ich mal alles zusammen gerechnet habe, kam ohne Zeit für den Umbau inklusive Fahrzeug ein Preis von um die 42.000,-- Euro zusammen. Da musste ich leider mit dem Rechnen aufhören, damit meine Frau nicht noch einen „Zusammenbruch“ bekommt. Dafür habe ich ein Fahrzeug mit dem ich wöchentlich 10 neue Leute kennenlerne , die mich über den Top restaurierten „OLDIE“ ausfragen.

In Zusammenarbeit mit Dimitri Schwab plane ich einen noch brutaleren Umbau. Eckdaten 20 cm höher, 265/18 oder 19 Zoller und entsprechend mehr Leistung.

Weitere Bilder zum Fahrzeug findet Ihr in der Galerie und die Liste der Veränderungen als PDF im Downloadbereich für die Mitglieder.