Nach den langen durchgeschraubten Wintermonaten war es am 12.04.2003 endlich wieder soweit, der 1.Lauf zur Deutschen 4-Stunden-Offroad-Meisterschaft wurde ausgetragen.

Lionel und meine Wenigkeit waren bereits am Vortag auf dem Gelände eingetroffen, um die Konkurrenz ein wenig unter die Lupe zu nehmen.

Uns wurde ganz schnell Angst und Bange beim Anblick dieser Übermacht.

Am 02. November 2002 kamen 35 Starter zum dritten und letzten Lauf zur deutschen 4 Stunden Off Road Meisterschaft in die Kiesgrube nach Tollwitz. Wie sollte es anders sein im November, es regnete in Strömen und warm war es auch nicht besonders.

Trotz alle dem gingen diesmal sogar 5 Nivas an den Start. 3 davon aus unserer IG. Die Strecke war für die Nivas wie geschaffen, selektive Trialpassagen, lange und kurze Sumpf und Wasserpassagen und Steilaufstiege so weit das Auge reichte.

Schon in der Einführungsrunde waren Marian, Andre und ich sehr zuversichtlich, da die Wasserlöcher nicht so tief wie beim letzten Mal waren.

Marian und meine Wenigkeit mit André Frommhagen als Co. haben am ersten (zwei weitere sollen noch folgen) 4-Stunden Off-Rod-Rennen teilgenommen. Zu dem Festival kamen 11 IG`ler und feuerten uns am Samstag "dem Tag der Entscheidung" auf der Strecke an. Besonders zu erwähnen ist unser Lada Manni aus Österreich und Armin Hochgesang aus München, die den weiten Weg nicht gescheut haben, zum Zuschauen zu kommen. Insgesamt gingen 45 Fahrzeuge an den Start.

Marian und mir wurde es doch ein wenig unheimlich, als wir die vielen großen "Rennwagen" sahen, mit denen wir es aufnehmen wollten.

Teuer aufgebaute "Renn-G`s" und Pajeros, auch hochgezüchtete Susis waren am Start. Mit gemischten Gefühlen reihten wir uns in die Einführungsrunde ein. Ich vorne weg und Marian dicht hinter mir. Die Strecke war zwar schnell, aber vom Gelände her für einen Niva kein Problem, oder doch?

Zum zweiten 4-Stunden-Off-Road-Rennen des 4x4-Clubs Leipzig fanden sich 40 Starter ein, darunter vier Lada Niva.

Diesmal war die Lada-Niva-IG gleich mit drei Nivas vertreten:

Lionel (StartNr. 2): hat schon am ersten Lauf teilgenommen, Platz 19.

Marian (StartNr. 3): für ihn war es der dritte Anlauf, er hoffte nun auf etwas mehr Glück mit dem Auto, seiner "Kampfsau".

Andre (StartNr. 31): er war beim 1. Lauf Lionels Beifahrer, startete mit einem eilig vorbereiteten Niva mit original "Russenreifen" und ohne Sperre in der Hinterachse.