Trotz des teilweise schlechten Wetters und der Nachttemperaturen von unter Null Grad ließen sich begeisterte Nivafahrer nebst Freundin/ Familien nicht schrecken und kamen zum Saisonstart in das Offroad-Fahrgelände nach Karenz. Am Freitag Nachmittag wurde das Camp aufgebaut und mittels Wohnwagenburg und Vordächern ein gewisser Wind- und Wetterschutz eingerichtet. Die Wiedersehensfreude war bei den sich teilweise gut kennenden Niva-Freunden groß. Aus Plön kam eine mir bis dahin unbekannte Fahrzeugbesatzung, mit einem bekannten schön zurechtgemachten Niva Turbo Diesel. Wie klein doch die Welt (Deutschland) ist.  So wurde der Freitag Abend, fast wie bei einem Familientreffen, mit netten Gesprächen verbracht und auch nachdem die Kinder im Bett waren noch lange weitererzählt.

 

Nach einer kurzen und kalten Nacht begrüßte die Teilnehmer des Treffens ein frischer aber schöner sonniger Morgen. Daher wurde gemeinsam Draußen gefrühstückt, bevor es ins Gelände ging. Im Laufe des Tages reisten weitere Niva Freunde an. Des weiteren wurde gequatscht, Nivas begutachtet, Umbauten und Verbesserungen durchgesprochen, Tipps für Bereifung und Ausrüstung gegeben und einige Proberunden zu Vergleichszwecken gedreht.

 

Insgesamt kamen wir dann auf 9 Nivas mit ihren Besatzungen und 2 Suzukis mit Fahrern aus dem Freundeskreis. Die gute Stimmung wurde auch nicht durch den schauerartigen Regen getrübt, der bis in die Abendzeit immer mehr wurde. Durch den vielen Niederschlag verwandelten sich die Strecken von eben noch befahrbaren Sand- und Waldpfaden in teilweise recht schmierige, rutschige, auch grobes Reifenprofil zusetzende Schlammpisten. Überhaupt bietet das Gelände auf recht überschaubarer Fläche eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Sandige Passagen, Verschränkungsstrecken, enge Waldwege, Steilhänge mit 65 und 80% Steigung, bzw. Gefälle, Schrägen mit 25 bis 35 Grad  Seitenneigung und einige Schlamm- und Wasserlöcher wechseln sich ab.

 

Der gepflegte Sanitärtrakt mit blitzsauberen Toiletten, Wasch- und Duschräumen verfügt sogar über einen Babywickelraum. Somit stand dann nach ausgiebiger Geländenutzung auch der Körperpflege bei einer heißen Dusche nichts im Wege. Der Abend wurde dann in großer Runde unter einem Sonnen- oder besser Regen-Segel sitzend mit Steak und Bratwurst vom Grill und allerlei anderen leckeren Speisen verbracht. Obwohl sich nicht alle kannten, verstand man sich prächtig und es wurde noch sehr lange erzählt. Nach einer weiteren, durch die Umstellung auf Sommerzeit, zusätzlich verkürzten Nacht zeigte sich der Sonntagmorgen recht grau und trüb. Gemeinsam wurde in aller Ruhe gefrühstückt, bevor es dann für die Ersten so langsam ans Abbauen des Lagers ging. Andere zog es sofort wieder ins Gelände. Am Nachmittag war es dann auch für die Letzten soweit sich auf den Heimweg zu machen.


Auf diesem Weg möchte ich mich nochmal bei Allen bedanken die gekommen waren. Meiner Familie und mir  hat es viel Freude gemacht einige Niva Fans und deren Familien/ Freunde zu treffen und kennen zu lernen.

 

 

In der Hoffnung, dass es Allen gut gefallen hat, verbleiben wir mit dem Wunsch im Norden bald mal wieder einige Nivas versammeln zu können.

 

Horst Retzlaff mit Familie